ࡱ>  gbjbj++ sIIV""T0T0T0T0T0$x0x0x0P01x0}wX2J5:5556&7lJ88Gtvvvvvv$Gz|v9T0o966o9o9vT0T05547wuCuCuCo9T05T05GtuCo9GtuCuCm_s 5t7)>p<3tMw0}wqX}>0}xks}T0ks8"8uC88888vv @j888}wo9o9o9o9}888888888" /:Stellungnahme von Name / Firma / Organisation :  FORMTEXT       Abkrzung der Firma / Organisation :  FORMTEXT       Adresse :  FORMTEXT       Kontaktperson :  FORMTEXT       Telefon :  FORMTEXT       E-Mail :  FORMTEXT       Datum :  FORMTEXT       Wichtige Hinweise: 1. Wir bitten Sie keine Formatierungsnderungen im Formular vorzunehmen und nur die grauen Formularfelder auszufllen. 2. Wenn Sie einzelne Tabellen im Formular lschen oder neue Zeilen hinzufgen mchten, so knnen Sie unter knnen Sie unter "berprfen/Dokument schtzen/Schutz aufheben" den Schreibschutz aufheben. Siehe Anleitung im Anhang. 3. Bitte pro Artikel, Absatz und Buchstabe oder pro Kapitel des erluternden Berichtes eine Zeile verwenden. 4. Ihre elektronische Stellungnahme senden Sie bitte als Word-Dokument bis am 23. Mrz 2018 an folgende E-Mail Adresse:  HYPERLINK "mailto:dm@bag.admin.ch" dm@bag.admin.ch und  HYPERLINK "mailto:tabakprodukte@bag.admin.ch" tabakprodukte@bag.admin.ch. 5. Spalte "Name/Firma" muss nicht ausgefllt werden. Herzlichen Dank fr Ihre Mitwirkung! Inhaltsverzeichnis  TOC \o "1-1" \h \z \u  HYPERLINK \l "_Toc388410823" Allgemeine Bemerkungen  PAGEREF _Toc388410823 \h 3  HYPERLINK \l "_Toc388410824" Erluternder Bericht (ohne Kapitel 2 "Erluterungen zu den einzelnen Artikeln")  PAGEREF _Toc388410824 \h 6  HYPERLINK \l "_Toc388410825" Erluternder Bericht Kapitel 2 "Erluterungen zu den einzelnen Artikeln"  PAGEREF _Toc388410825 \h 9  HYPERLINK \l "_Toc388410826" Entwurf Tabakproduktegesetz  PAGEREF _Toc388410826 \h 12  HYPERLINK \l "_Toc388410827" Unser Fazit  PAGEREF _Toc388410827 \h 17  HYPERLINK \l "_Toc388410828" Anhang: Anleitung zum Einfgen zustzlicher Zeilen:  PAGEREF _Toc388410828 \h 18  Allgemeine BemerkungenName/FirmaBemerkung/Anregung REF Abk \h  \* MERGEFORMAT  Allgemeine Bemerkungen In Artikel 1 des Vorentwurfes des Tabakproduktegesetzes (VE-TabPG) heit es, dass mit diesem Gesetz der Mensch vor den schdlichen Auswirkungen des Konsums von Tabakprodukten und elektronischen Zigaretten geschtzt werden soll. Artikel 4 VE-TabPG erwhnt auch als Zielsetzung, den Verbraucher gegen Tuschung zu schtzen, und wie in Abs. 2 dargelegt, dass Produkte tuschend [sind], wenn sie bei den Konsumentinnen und Konsumenten falsche Vorstellungen ber die gesundheitlichen Auswirkungen, die Gefahren oder die Emissionen des Produkts wecken knnen. Gemss aktuellem Stand des Wissens ber die Schdlichkeit von Tabak und ber die zu ergreifenden Massnahmen, um seine Wirkungen durch den Schutz der Rechte von Rauchern und Nichtrauchern, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, zu begrenzen, erlaubt es der vorliegende Entwurf des VE-TabPG nicht, die in Artikel 1 festgelegten Ziele zu erreichen. Dieses Gesetz zielt darauf ab, die Tabakindustrie und die davon abhngigen Wirtschaftszweige vor restriktiveren Tabakkontrollvorschriften zu schtzen. Das Gesetz missachtet die Gesundheit der Bevlkerung und hintergeht die Verpflichtungen der Schweiz auf internationaler Ebene die nachhaltigen Entwicklungsziele (Agenda 2030) zu erreichen. Jngste Zahlen weisen darauf hin, dass  HYPERLINK "https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/aktuell/medienmitteilungen.msg-id-58431.html" die Mehrheit der Schweizer Bevlkerung ein Tabakwerbeverbot fordert und eine restriktive Anti-Tabak-Politik befrwortet (Kuendig H., Notari L., Gmel G. (2016). Publicit, prix et mises en garde: opinions et vcus relatifs des lgislations sur les produits du tabac en 2015-2016 -  HYPERLINK "http://www.suchtmonitoring.ch/docs/library/kuendig_xex68llqyv9c.pdf" Analyse des donnes du Monitorage suisse des addictions, Addiction Suisse, Lausanne). Auf der anderen Seite hat sich das Parlament fr eine strkere Liberalisierung des Marktes und gegen jede weitere Einschrnkung der Werbung ausgesprochen und teils fast wortwrtlich die Position der Tabakindustrie wiederholt (s. zum Beispiel die Erffnungsrede der Debatten im Stnderat durch  HYPERLINK "https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=37390%20-%20votum1" Josef Dittli und die offizielle Position von HYPERLINK "https://www.presseportal.ch/de/pm/100058808/100780387"Swiss Cigarette). Das VE-TabPG steht im Widerspruch zu einer Gesundheitspolitik, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Medizin und ffentlicher Gesundheit basiert. Diese Politik zu rechtfertigen ist genauso inakzeptabel wie es ist, die globale Erwrmung zu leugnen. Angesichts der materiellen Unmglichkeit, das erklrte Ziel zu erreichen, und der damit verbundenen ffentlichen Tuschung besteht keine andere Mglichkeit, als diesen Gesetzentwurf zu Tabakprodukten abzulehnen.  REF Abk \h  \* MERGEFORMAT  Die Schdlichkeit von Tabak und die Verletzlichkeit von Jugendlichen und benachteiligten Personen In seinem Bericht zum VE-TabPG stellt der Bundesrat kurz die tabakbedingten Probleme dar: Tabak ist das einzige Konsumgut, das nicht ohne Risiko fr die Gesundheit konsumiert werden kann, mit einer Mortalittsrate von mehr als 50% verbunden ist und das schnell abhngig machen kann. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Hlfte aller Raucher gerne mit dem Konsum aufhren mchte. Der Bundesrat erwhnt auch, dass der Anteil der Konsumierenden in der Bevlkerung seit 2011 nicht zurckgegangen ist und dass der Tabakkonsum in der Schweiz jedes Jahr 9.500 von insgesamt 65.000 Todesfllen (1 von 6 Todesfllen) verursacht (im Vergleich verursachten Verkehrsunflle im Jahr 2016 insgesamt 216 Todesflle in unserem Land). Abschlieend diskutiert er die wirtschaftlichen Schden des Rauchens (direkte medizinische Kosten von 1,5 Milliarden Franken und Produktivittsverluste von 4 Milliarden pro Jahr). Rauchen ist die fhrende vermeidbare Ursache fr Krankheit und Tod in unserem Land. Es wird geschtzt, dass in der Schweiz 400.000 bis 450.000 Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und 9.000 mit Lungenkrebs leben, bei denen das Rauchen der Hauptrisikofaktor ist. Darber hinaus sind im Bereich Krebs jhrlich fast 4.000 Todesflle auf das Rauchen zurckzufhren sowie 3.700 Todesflle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Bridevaux PO Gerbase MW Probst-Hensch SL, Schindler C, Gaspoz JM, Rochat T. Long-term decline in lung function, utilisation of care and quality of life in modified gold stage 1 copd. Thorax 2008 ; 63 : 768-774.; Arndt et al. Le cancer en Suisse, rapport 2015: Etat des lieux et volutions. OFS 2015). Mehr als die Hlfte aller Raucher in der Schweiz hat vor dem 18. Lebensjahr mit dem Rauchen angefangen. Tabakwerbung hat denn auch hauptschlich die Rekrutierung neuer junger Konsumenten im Visier (siehe die Ergebnisse aus 2014 des HYPERLINK "http://www.beobachtung-marketing-tabak.ch/"Observatoriums der Marketingstrategien fr Tabakerzeugnisse), weshalb wirksame Schutzmanahmen fr diese Altersgruppe besonders wichtig sind. Rauchende finden sich zudem berproportional in den niedrigsten soziokonomischen Schichten. Rauchen ist damit eine Ursache von erheblichen gesundheitlichen Ungleichheiten (Marmot M. Smoking and inequalities. Lancet 2006;368:3412). Die direkten Kosten des Tabakkonsums belasten somit die ohnehin schon vulnerabelsten Bevlkerungsgruppen am strksten.  REF Abk \h  \* MERGEFORMAT  Der Schutz von Kindern und Jugendlichen: die Notwendigkeit, Werbung zu verbieten Das Gesetz muss sicherstellen, dass die Tabakindustrie Kinder und Jugendliche nicht mehr zum Rauchen verfhren kann. Das knftige Gesetz muss multinationale Tabakunternehmen davon abhalten, solche Werbestrategien zu nutzen. Ein generelles Verbot von Werbung, Verkaufsfrderung und Sponsoring fr Tabakerzeugnisse ist angezeigt. Alle Lebensbereiche mssen frei von Tabakwerbung sein. Ein Werbeverbot, das speziell auf Minderjhrige ausgerichtet ist reicht nicht aus. Es ist schwer umzusetzen und subjektiv. Wie sind zum Beispiel hauptschlich von Minderjhrigen frequentierte Orte zu definieren? Mit anderen Worten, die Beschrnkung der Werbung auf Orte, die hauptschlich von Erwachsenen besucht werden, schtzt Minderjhrige nicht ausreichend (z.B. Zeitschriften usw.). Dies gilt auch fr Festivals. Auch wenn diese nicht hauptschlich von Minderjhrigen besucht werden, so stellen Minderjhrige doch eine betrchtliche Besucherzahl an Festivals dar. Zu fordern ist auch ein Verbot von Point-of-Sale-Werbung und Verkaufsfrderung durch Rabatte. (siehe Henriksen. Comprehensive tobacco marketing restrictions: promotion, packaging, price and place Tobacco Control 2012;21:147e153. doi:10.1136/tobaccocontrol-2011-050416 et Saffer H, Chaloupka F. The effect of tobacco advertising bans on tobacco consumption. J Health Econ. 2000;19(6):111737). Gegenwrtig besteht ein erheblicher Teil der Marketingaktivitten der Tabakindustrie aus Werbung am Point-of-Sale. Die Einfhrung neuer Werbeeinschrnkungen im Rahmen des VE-TabPG wird dazu fhren, dass Werbemanahmen in Zukunft am Point-of-Sale noch verstrkt werden (fr eine wissenschaftliche berprfung der Auswirkungen von Werbung am Verkaufsort siehe Robertson et al. Nicotine & Tobacco Research, 2015, 217 doi:10.1093/ntr/ntu168). Das Werbeverbot sollte auch fr nikotinfreie E-Zigaretten und fr die anderen im VE-TabPG genannten Produkte gelten. Sie wird sonst indirekt als Werbung fr Zigaretten verwendet werden und dazu beitragen den Konsum von Tabakprodukten zu verharmlosen.  REF Abk \h  \* MERGEFORMAT  Notwendigkeit einer neutralen Verpackung Die Verpackung eines Produktes wird auch fr dessen Bewerbung verwendet. Die Tabakindustrie verwendet Verpackungen, um ihre Produkte fr bestimmte Zielgruppen attraktiver zu machen. Das knftige Tabakgesetz sollte daher so formuliert sein, dass es grundstzlich mglich ist, in der knftigen Tabakverordnung eine neutrale Verpackungspflicht einzufhren. Schliesslich mssen die Bestimmungen im Gesetzesentwurf in Bezug auf die Warnunghinweise angepasst werden. Zum Beispiel sollte der Grenunterschied zwischen den vorgeschlagenen Warnhinweisen fr Tabakprodukte fr Rauch- und andere Erzeugnisse zurckgewiesen werden, da alle Tabakerzeugnisse gesundheitsschdlich sind. Die Einfhrung von neutralen Verpackungen fr alle Tabakprodukte ist die optimale Lsung (McNeill A, Gravely S, Hitchman SC, Baud L, Hammond D, Hartmann-Boyce J. Cochrane Tobacco packaging design for reducing tobacco use. Cochrane Database of Systematic Reviews 2017, Issue 4. Art. No.: CD011244. DOI: 10.1002/14651858.CD011244.pub2). Wir betrachten sie als den Knigsweg. Ansonsten glauben wir, dass die Einhaltung internationaler Standards, wie sie in den Empfehlungen der WHO definiert sind, bereits eine wesentliche Verbesserung gegenber dem Status quo darstellen wrde. REF Abk \h  \* MERGEFORMAT  Zur Frderung von Sport- und Kulturveranstaltungen unabhngig von der Tabakindustrie In Ergnzung zu den Werbeverboten und Einschrnkungen auf den Verpackungen sollten Instrumente eingefhrt werden, die eine Kontinuitt bei der Finanzierung von Sport- und Kulturveranstaltungen sicherstellen, welche nach wie vor stark von Geldern der Tabakindustrie abhngig sind. Es soll jedoch erwhnt werden, dass es schon heute Veranstaltungen von nationaler Bedeutung wie das Gurten-Festival gibt, die ohne Tabakfinanzierung auskommen. Ein solcher freiwilliger Ansatz ist zu begren. Ein wesentlicher Teil der Tabaksteuer sollte zuknftig zur Finanzierung von Manahmen zum Ausstieg aus dem Tabakkonsum verwendet werden. Daneben ist es aber auch wichtig, sportliche und kulturelle Aktivitten zu untersttzen. Ein aus Tabaksteuer gespeister Fonds sollte geschaffen werden, der den Veranstaltern von Sport- und Kulturveranstaltungen zur Verfgung gestellt wird. Ein solcher Fonds msste unabhngig von der Tabakindustrie sein und knnte von den Veranstaltern selbst verwaltet werden. Die strikte Trennung von der Tabakindustrie knnte auch neue Finanzierungsmglichkeiten fr Akteure schaffen, die nicht mit Tabak und Rauchen in Verbindung gebracht werden wollen. REF Abk \h  \* MERGEFORMAT  Spezifische Verbraucherschutzmanahmen Der Verbraucherschutz umfasst nicht nur Informationen und Verbote. Es gibt viele wirkungsvolle strukturelle Massnahmen, beispielsweise durch Steuern, der Frderung der Entwhnung, Integration im Schulunterricht, durch Medienkampagnen, Regelung des Verkaufs an Minderjhrige, Deklaration der Produktezusammensetzung oder Anreize zur Verhinderung von illegalem Handel oder zur Frderung von Werbung, Promotion und Sponsoring von Sport- und Kulturveranstaltungen unabhngig von der Tabakindustrie (ber Steuern) usw. Der Zweck des Gesetzes sollte es sein, die Rechte von Nichtrauchern gegenber Rauchern zu garantieren. Raucher sollten nicht stigmatisiert werden. Sie mssen in der Lage versetzt, Tabak zu konsumieren ohne die Rechte von Nichtrauchern zu verletzen. Sie mssen aber auch Zugang zu Massnahmen haben um gegen ihre Sucht zu kmpfen. Der in Abstimmung mit den Vorgaben des Parlaments erarbeitete Text widerspricht nicht nur dem Willen der Bevlkerung, sondern schrnkt auch die Entscheidungsfreiheit der Brger ein, seien sie nun Raucher oder Nichtraucher. Die Hlfte der Raucher mchte auf Tabakprodukte verzichten. Die Hypothese, dass Rauchende rationale und gut informierte Verbraucher sind, die fr sich entscheiden knnen, trifft deshalb nicht zu (Sunstein C. und Thaler R. H. (2003), "Libertarian Paternalism", The American Economics Review, 93 (2), S. 175-179). Raucher konsumieren Tabakprodukte hufig primr um den Effekt des Nikotinentzugs zu vermeiden und nicht aufgrund einer freien und rationalen Wahl. Eine neuere Studie in den Vereinigten Staaten zeigt, dass die berwiegende Mehrheit der Raucher den Wunsch uert, mit dem Rauchen aufzuhren, es bereut jemals damit begonnen zu haben und sich selber als abhngig bezeichnet (siehe Pechacek TF, et al., Tob Control 2017, 0: 1-9 : 10.1136 / tobaccocontrol-2017-053734). Die Tabakindustrie ntzt die Abhngigkeit der Raucher aus durch Beifgen von abhngigkeitserzeugenden chemischen Zusatzstoffen in Zigaretten und durch den Design der Produkte (Tobacco additives, cigarette engineering and nicotine addiction, Action on Smoking and Health, UK (ash.org.uk), 1999 ( HYPERLINK "http://www.stoptabac.ch/fr/Additifs/corr_brochure.pdf" Bericht auf Franzsisch) Michael Rabinoff, Nicholas Caskey, Anthony Rissling, and Candice Park, Pharmacological and Chemical Effects of Cigarette Additives, Am J Public Health. 2007;97:19811991. doi:10.2105/AJPH.2005.078014; Addictiveness and Attractiveness of Tobacco Additives, Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR), Europische Kommission, 12. November 2010) in Bezug auf den Design s. die vor kurzem s. die vor kurzem in Frankreich eingereichte Beschwerde gegen 4 Hersteller zur Manipulation von Zigarettenfiltern durch wissentliche Irrefhrung der Verbraucher ber die Mengen an Nikotin und Teer, denen sie ausgesetzt sind). Das VE-TabPG ignoriert diese Realitt und schafft ein Umfeld, das den Freiheiten und der Gesundheit der Bevlkerung nicht frderlich ist.  REF Abk \h  \* MERGEFORMAT  Kontrolle von Tabakerzeugnissen und Bekmpfung des illegalen Handels Im Vorentwurf wurde auf die Einfhrung von Manahmen zur Bekmpfung des illegalen Handels mit Tabakerzeugnissen verzichtet. Das Zusatzprotokoll von 2012 zur Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganistation (WHO) sieht ein umfassendes System zur berwachung und Nachverfolgung von Tabakerzeugnissen vor. Dieses Protokoll ist die erste ergnzende Vereinbarung zum Internationalen Rahmenbereinkommen der Weltgesundheitsorganisation. Der VE-TabPG ist nicht nur nicht konform mit diesem bereinkommen, sondern schafft auch die Voraussetzungen dafr, dass die Schweiz zur Drehscheibe fr den Handel mit Tabakerzeugnissen wird, welche nicht mit den Vorschriften in den Importlndern konform sind. Eine Mindestkontrolle von Tabakerzeugnissen fr den Export muss daher beibehalten werden, mit dem Ziel, dass die Schweiz lngerfristig konform mit internationalen Standards wird. Das Recht auf Gesundheit wird als wichtiges Ziel der nachhaltigen Entwicklung anerkannt (SDG/ HYPERLINK "http://www.who.int/topics/sustainable-development-goals/fr/" ODD 3: Allen ein gesundes Leben ermglichen und das Wohlergehen aller Menschen in allen Altersgruppen frdern). Es ist international anerkannt, dass eine strikte Anti-Tabak-Politik einer der Bereiche ist, mit welcher die Gesundheit der Bevlkerung am strksten untersttzt werden kann. Europa unternimmt besondere Anstrengungen in dieser Richtung. Es verbietet die Herstellung von Tabakerzeugnissen auf seinem Hoheitsgebiet, die die Mindeststandards nicht erfllen, auch fr den Export auerhalb Europas. Das Schweizer Recht kennt keine solche Beschrnkung. Es beschrnkt sich auf die Einhaltung der im Bestimmungsland geltenden Rechtsvorschriften. Dies erklrt den starken Anstieg der Zigarettenexporte in den letzten Jahren, von denen fast 80% fr den Nahen Osten und Asien bestimmt sind. Gemss SECO entsprach dies 2016 561 Mio. CHF, fast genauso viel wie Kseexporte (578 Mio. CHF). Durch Fallenlassen des Erfordernisses der Achtung des Rechtes des Bestimmungslandes behindert VE-TabPG die Schweizer Behrden darin, prventiv zum Schutz der Verbraucher in diesen Lndern einzugreifen. Eine solche Politik luft dem Trend zu immer strengeren Kontrollen zum Beispiel im Bereich der therapeutischen Produkte und Lebensmittel direkt zuwider. Dies ist umso schockierender, als es die Kapazitten von Lndern schwcht, die Tabakprodukte nach internationalen Standards kontrollieren zu wollen. Der VE-TabPG wrde die Schweiz in die Position der wenigen Lnder rcken, die damit willentlich diese Importlnder schwchen. Das steht im Widerspruch zum internationalen Engagement der Schweiz zugunsten der Menschenrechte und untergrbt die Glaubwrdigkeit der Schweiz in Bezug auf ihre Verantwortlichkeiten im Rahmen der Agenda 2030. Nicht-falsifizierbare Sicherheitskennzeichen ermglichen es den Zoll- oder Polizei- Behrden echte Produkte von Schmuggelware oder geflschten Waren zu unterscheiden und zu berprfen, ob die Tabaksteuer tatschlich erhoben und bezahlt wurde. Um ein unabhngiges und transparentes Verfahren zu gewhrleisten, muss die Kontrolle von Produktion und Vertrieb von unabhngigen Drittorganisationen und nicht von der Tabakindustrie selbst durchgefhrt werden. Ein solches Rckverfolgbarkeitssystem ist auch fr die Schweiz unverzichtbar. Natrlich sind der Zigarettenschmuggel und der Handel mit geflschten Tabakprodukten in unserem Land zur Zeit nur von geringer Bedeutung. Wie die kanadischen Erfahrungen zeigen, bringt eine deutliche Erhhung der Steuern (wie sie aufgrund internationaler Standards empfohlen wird), jedoch die Gefahr mit sich, dass dieses Problem auch in der Schweiz zunehmen knnte. Umso wichtiger ist es, die Instrumente zur Bekmpfung des Schmuggels zur Verfgung zu haben. Das System der Rckverfolgbarkeit wrde die potentielle illegale Handelsentwicklung rechtzeitig kontrollieren und erlauben, rechtzeitig darauf zu reagieren. Die Nichtbeteiligung der Schweiz wrde zu Lcken in der internationalen Zoll- und Polizeikooperation fhren. So wie der Gesetzesentwurf jetzt ausgestaltet ist, verstt der VE-TabPG gegen die internationalen Verpflichtungen der Schweiz und steht im Widerspruch zu ihrer humanitren und menschenrechtlichen Tradition, insbesondere auch im Kontext der Agenda 2030. Schliesslich besteht das Risiko, dass sich Verbraucher weltweit getuscht fhlen: indem sie in der Schweiz hergestellte Zigaretten kaufen, gehen sie davon aus, dass diese der schweizerischen Gesetzgebung entsprechen. Sie sind sich schlielich auch nicht bewusst, dass das Schweizer Produkt mglicherweise zudem nicht den gesetzlichen Anforderungen des Ziellandes entspricht. Dies widerspricht dem Prinzip Swiss Made basierend auf hohen Qualittsstandards. REF Abk \h  \* MERGEFORMAT  Fr eine Tabakwarenkontrollpolitik mit einem gnstigen Kosten-Nutzen-Verhltnis Whrend sich Wirtschaftskreise Sorgen machen ber die Belastung der Gesundheitskosten und Krankenkassenprmien auf unseren Wohlstand, drfen sie die Tatsache nicht ignorieren, dass das Rauchen eine vermeidbare Ursache von Krankheit in der Schweiz ist mit einer hohen Anzahl verlorener Lebensjahre und hohen Kosten fr das Gesundheitssystem. Die mgliche Anzahl der gewonnenen gesunden Lebensjahre durch Raucherentwhnung ist daher ebenso wichtig, auch fr ltere Raucher (Jha and Peto 2014 N Engl J Med 2014; 370: 60-8.DOI: 10,1056 / NEJMra1308383 ). Aus gesundheitskonomischer Sicht bieten Manahmen zur Rauchprvention und Raucherentwhnung erhebliche Kosten-Nutzen-Vorteile fr die Gesundheit der Bevlkerung (Song F, Raftery J, Aveyard P, et al. Cost-effectiveness of pharmacological interventions for smoking cessation: a literature review and a decision analytic analysis. Med Decis Making 2002;22(Suppl 5):S2637; Ranson et al. 2002. Global and regional estimates of the effectiveness and cost-effectiveness of price increases and other tobacco control policies. Nicotine and Tobacco Research 4,311-19). Die Kosteneffizienz einer strengen Kontrollpolitik fr Tabakerzeugnisse ist daher besonders positiv. Mit anderen Worten, langfristig werden die Gesundheitskosten nicht zwingend kleiner durch eine Reduktion der Raucherquoten, aber die Reduzierung des Rauchens mittels wirksamer Manahmen ist ein effizienter Weg den Gesundheitszustand der Bevlkerung zu verbessern. REF Abk \h  \* MERGEFORMAT   FORMTEXT      Wenn Sie einzelne Tabellen im Formular lschen oder neue Zeilen hinzufgen mchten, so knnen Sie unter "berprfen/Dokument schtzen/ Schutz aufheben" den Schreibschutz aufheben. Siehe Anleitung im Anhang. Unser Fazit FORMCHECKBOX Akzep&(bdfz|~   0 2 4 > @ f h | ĺĕ߇vbĺQĕ߇!jh4CJU^JaJ&jhtCJU^JaJmHnHu!jphtCJU^JaJjhtCJU^JaJ&jh4CJU^JaJmHnHu!jh4CJU^JaJh4CJ^JaJjh4CJU^JaJh4h4CJ^JaJhtCJ^JaJht5CJ^JaJht5CJ ^JaJ $&(   B D F   H J p $If d d d| ~  " 6 8 : D F J p 6 G O Q \ ]  ± {t{mc]{ hu1^JhR" hR" 5^J h' 5^J ht5^J ht^Jht5B*^JaJph!jhtCJU^JaJ!j8htCJU^JaJ!jhtCJU^JaJhtCJ^JaJ&jhtCJU^JaJmHnHujhtCJU^JaJ!jPhtCJU^JaJ"p ^ `  z  Af $ @$Ifa$$If @$If $If^`   Aei|}~ԽʲԪzj_V_htmHnHuht0JkmHnHujht0JkUmHnHuht5OJQJ^Jjht5OJQJU^JhthtCJ^JaJ ht5^Jht^JaJhichR" 0Jk^JjhpTU^JjhR" U^J hR" ^Jht0Jk^Jj htU^J ht^JjhtU^Jfghi|} k13{usqkkkkkkqC 8A  d{kd$$Ifl;;  t 0644 l` ap  _`a{|}~tktXF#jhtUmHnHu$j9ht0JkUmHnHuhtmHnHuht0JkmHnHu*ht5CJOJQJ\]aJmHnHuhR" mHnHu#jhtUmHnHujhtUmHnHuhtmHnHu!ht0JkOJQJ^JmHnHujht0JkUmHnHu$j?ht0JkUmHnHu     *+,-HIJdϳڢvkXڢ$j-ht0JkUmHnHuhR" mHnHu#jhtUmHnHujhtUmHnHuhtmHnHu!ht0JkOJQJ^JmHnHu$j3ht0JkUmHnHuhtmHnHuht0JkmHnHujht0JkUmHnHu*ht5CJOJQJ\]aJmHnHudefhijklm*íââ{{iíâVâ{{$j! ht0JkUmHnHu#j htUmHnHuhtmHnHu$j' 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MERGEFORMAT 8 Template for comments and secretariat observationsDate: Document: ISO/ 1234567MB1 Clause/ Subclause/ Annex/Figure/Table (e.g. 3.1, Table 2)Paragraph/ List item/ Note/ (e.g. Note 2)Type of com-ment2Comment (justification for change)Proposed changeSecretariat observations on each comment submitted 1 MB = Member body (enter the ISO 3166 two-letter country code, e.g. CN for China) ** = ISO/CS editing unit 2 Type of comment: ge = general te = technical ed = editorial NB Columns 1, 2, 4, 5 are compulsory. page  PAGE 15 of  NUMPAGES 19 FORM 13B (ISO) version 2001-09 ?tt xx$Ifgd. }kd$$Ifl0& t0 644 layt. ?@Rltt xx$Ifgd. }kd$$$Ifl0& t0 644 layt. lmtt xx$Ifgd. }kd6$$Ifl0& t0 644 layt. |}~Ӭ BCSǿ~v~n~ve]hpTmH sH hpT0Jj5CJhylCJaJhpTCJaJjhpTCJUaJhpT hpTCJ hpTCJhQRhpT5CJaJhpT5CJaJhFhpT5CJaJh 7jh 7Uh"CJ^JaJh"CJ^Jh\6h"CJ^Jh"OJQJjh"Ujh"U |zzzzzzzzrp!!$a$gdFgd"}kd&$$Ifl0& t0 644 layt. 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